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Abwechslung macht Freude oder – wie mancher Zeitgenosse vielleicht übersetzt – Varios machen Spaß! Und vom Spaß kann man  in unserer Spaßgesellschaft nie genug haben.

Und so haben wir dann Varioobjektive  – auch als Zoom bekannt -,  die durch Menge an Brennweiten glänzen,  aber auch Mängel haben, die sie als Werkzeuge für den kreativen Fotografen disqualifizieren. Kenner der Autofokustechnik wissen, dass hohe Lichtstärke nicht nur eine geringe Schärfentiefe ermöglicht, sondern auch dem Autofokus auf die Sprünge hilft. Da sind viele stolz auf ihre 19 Kreuzsensoren, die aber als solche nicht arbeiten können, weil sie auf die Lichtstärke 1:2,8 angewiesen sind, denn bei einer geringeren arbeiten die Sensoren nur noch im Normalbetrieb, d.h. nur noch in der Waagerechten. So macht es gerade bei Telezooms wenig Sinn, wenn der schlaue Tester vorschlägt, die Lichtstärken 1:4 oder 1:5,6 einfach durch die nächst höhere ISO zu kompensieren. Das ist dem AF schlicht egal, er will, wenn er denn in optimaler Kreuzform arbeiten soll, einen Strahlengang, der nur mit 1:2,8 möglich ist. Das hat mit der Menge an Licht überhaupt nichts zu tun, sondern ausschließlich mit Winkel, in dem die Lichtstrahlen einfallen.

AF-System-sub-mirror
AF-System
Kreuzsensor-Schema

Wir sehen, dass beim Strahlengang durch das Objektiv das Motiv in der Film/Chipebene scharf gestellt wird. Das zusammen gelaufene Strahlenbündel wird sofort wieder zerstreut. In diesem auseinander laufenden Strahlenbündel liegen nun 2 Objektive (secondary formation lens im Boden der Kamera) nebeneinander, die wiederum die Strahlen bündeln und auf je 1 Hälfte eines Zeilensensors projizieren. Liegt nun eine geringere Lichtstärke als f:5,6 vor, werden die parallel liegenden Objektive nicht zentral getroffen, was aber für ein präzises Arbeiten unabdingbar ist. Deshalb weigern sich die Kameras, mit solchen, eventuell auch aus Konvertern resultierenden Lichtstärken zu arbeiten und schalten den AF ab, es sei denn, die Elektronik des Objektivs gibt falsche Angaben.
Beim Kreuzsensor sehen wir, dass die zusammen laufenden Strahlenbündel unterschiedlich breit sind. Im wieder auseinander strebenden Licht finden sich nun 4 Objektive wie ein Kleeblatt, die in der Senkrechten einen breiteren Strahlengang brauchen. Dieser ist nur mit f:2,8 zu realisieren. Hat nun das Objektiv eine geringere Lichtstärke, so arbeitet die breitere senkrechte Basis nicht mit und aus dem Kreuzsensor wird ein normaler Zeilensensor. Die kleineren EOS haben für beide Richtungen den gleichen Objektivabstand und so kommen deren Kreuzsensoren auch mit f:5,6 aus. Wir sehen, dass zu präzisem AF auch eine ordentliche Lichtstärke gehört.

Die Konstrukteure haben ein Einsehen mit der Not der Fotografen und lassen den mittleren Sensor einer EOS 1 D(s/X) auch mit Blende 1:4 noch als Kreuz arbeiten, die kleineren EOS sind bei allen Sensoren mit 1:5,6 zufrieden. Sollte allerdings die Kamera merken, dass durch Zwischenringe oder Konverter diese 1:5,6 nicht erreicht werden, so schaltet sich der AF automatisch ab. Es sei denn, die Elektronik in einem Telezoom informiert die Kamera falsch, so dass sie bei 300 mm trotz 1:6,3 noch scharf stellt. Was macht eigentlich der  Belichtungsmesser mit dieser Information?
Wenn man nun mit einem Konverter eine Brennweite verlängert, stellt sich der Autofokus darauf ein, er wird langsamer! Das ist eigentlich leicht zu verstehen.
Wir haben schon einmal über die Abbildungsgröße im Makrobereich gesprochen:

Auszugsverlängerung : Brennweite = Abbildungsgröße

Das heißt, mit wachsender Brennweite muss auch die Auszugsverlängerung wachsen.
Wollen wir z.B. dem Maßstab 1:10 erreichen, so muss das Objektiv 1/10 seiner Brennweite von der Brennebene = Chip/Film weg bewegt werden, beim 50mm-Objektiv also 5 mm, beim 200mm-Objektiv demnach 20 mm, beim 400-er also 40 mm.
Wenn nun aus einem 200-er ein 400-er werden soll, so müsste eigentlich auch eine doppelt so große Auszugsverlängerung entstehen, die aber nicht da ist. Die Kamera hat weiterhin nur die Möglichkeit, den relativ kurzen Auszug eines 200-ers zu nutzen und hilft sich mit einer Verlangsamung des AF, um auf dem zu kurzen Weg dennoch so präzise wie möglich zu sein.

Ein Konverter macht also keinen Sinn, wenn die Schnelligkeit der Kamera Voraussetzung für das Gelingen des Bildes ist. Ein Konverter macht allerdings Sinn, wenn Schnelligkeit weniger eine Rolle spielt als die Möglichkeit eines Nahbereichs, der einer kurzen Brennweite gegeben ist und der nun erst das Bild möglich macht. Wenn man aus einem 300/2,8 mit Konverter ein 600/5,6 macht, das dann aber auf 2,5 m noch scharf stellen kann, sind Bilder möglich, die mit einem 600-er auf Grund der nun größeren Nahgrenze gar nicht fotografiert werden können.

Auf die Frage, ob denn nicht das 600/4 eine bessere Bildqualität als ein konvertiertes 300/2,8 bietet, kann ich nur antworten: JA! Das ist mir aber völlig egal, wenn ich mit dem 300/2,8 mit Konverter ein Bild bekomme und mit dem 600-er nicht!
Ich habe mal in grauer Vorzeit  - das Material hieß FILM – einen „grünen Gartenschlauch“ fotografieren wollen, der gekringelt in der Sonne lag und Energie tankte. Die Viper in Südfrankreich war hoch giftig. Ich hätte sie bequem mit meinem 180-er Makro auf das Celluloid bannen können. Allerdings hätte ich trotz der Brennweite näher heran gemusst als der Schlange – so glaubte ich – lieb war. Ich gehöre nicht zu ihrem Beutespektrum, allerdings ärgern und reizen wollte ich sie nicht! Also nahm ich meinen 2 x Extender hinter das 180-er und hatte so einen für uns beide angenehmen Abstand.

Meine Philosophie:
Ein Bild mit weniger (messbarer) Qualität, das ich angucken kann ist mir lieber als eines mit Maxiqualität, aber ich werde gebissen und bin tot, denn das nächste Krankenhaus war 30 KM entfernt!

Es muss ja nicht immer eine grüne Viper sein, manchmal ist man froh, dass die Angst nur vom Motiv ausgeht. Aber auch hier wäre es möglich gewesen, die kleine Mauereidechse nur mit dem 180-er Makro zu „erlegen“. Dazu hätte es aber einer Halbierung des Aufnahmeabstands bedurft. Hier kam der Extender 2 x zum Einsatz, um den Fluchtabstand nicht unterschreiten zu müssen. Die kleine Fliege gibt einen netten Vergleich zu den Größenverhältnissen.

Eidechse-mit-Fliege-webEidechse-diagonal-1-web

Übrigens hat das 180 mm Makro mit Konverter nur noch Lichtstärke 7  (2 x 3,5 = 7)
Und dennoch hat damals die Kamera mit AF scharf gestellt, denn die EOS 1 V (das ist die mit Film!) stellte mit dem mittleren Sensor noch bei 1:8 scharf, auch mit dem 180-er Makro plus Extender. Die heutigen EOS 1(D/Ds/DX) können zwar auch mit diesem Sensor noch bei f:8 scharf stellen, beim Makroobjektiv allerdings steigen auch sie aus. Das Vertrauen in den AF bei solch großen Abbildungen ist da nicht mehr gegeben.

Da ist die Kameraelektronik einsichtiger als mancher fotografierender Zeitgenosse!