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Fotografie
 
 
 
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Wir kennen das ja schon zur Genüge, Begriffsverwirrung in der Fotografie hat System. Was ist beim "Manuellen Weißabgleich" denn manuell? Auch in diesem Fall rechnet die Kamera automatisch, allerdings nach unseren Vorgaben.
Aber erlauben wir uns erst mal einen kleinen Blick in die analoge Vergangenheit..
Zum Ermitteln der nötigen Zeit-Blenden-Kombination braucht es eine Beurteilung des vorhandenen Lichtes. Man unterscheidet dabei "Licht"-Messung und "Objekt"-Messung. Heute kennen die meisten Fotografierenden nur noch die Objektmessung. Man misst "integral" oder "spot" oder "evaluativ" oder "matrix" das vom Motiv reflektierte Licht mit allen Unwägbarkeiten. Mehr dazu hier. Die Lichtmessung dreht den Spieß um. Wir messen nicht von der Kamera zum Motiv, sondern vom Motiv in die Lichtquelle. Dazu hatte mein "Lunasix" eine Kalotte, die vor die Messzelle geschoben wurde, die nun einen "Lichtmatsch" angeboten bekam. Das Ergebnis war immer richtig, denn unabhängig von der  Reflektion des Motivs war ein Brautkleid immer weiß und nicht grau, ebenso war der schwarze Anzug nicht überbelichtet. Eine Korrektur war nicht nötig.
Diese "Kalottenmessung" führt der fachlich orientierte Fotograf auch bei seiner Blitzanlage durch. Die "Beleuchtungsmessung" führt dann zu einer Belichtung unabhängig von der Motivreflexion.

Wenn ein Weitspringer springt und dann seine Weite gemessen wird, so muss er erst springen! Wenn die Belichtung gemessen werden soll, so muss man also erst belichten, dann messen. So ist der Begriff "Beleuchtungsmessung" sinnvoller, denn erst wenn man die Beleuchtung gemessen hat, kann man richtig belichten.

So habe ich in alten Zeiten in meinem Labor gesessen und meinem "Wallner Coloranalyser" ein Negativ angeboten, auf dem nur das Licht zu sehen war. Dazu habe ich mir in einen Objektivdeckel eine Kalotte einkleben lassen.Bild-von-KalotteBild-mit-KalotteDieser Deckel zierte nun Kamera mit WW-Objektiv und zur Beleuchtungsmessung habe ich so in die Beleuchtung fotografiert. Das Ergebnis war ein Negativ mit Lichtklecks, der von der Mitte zu den Rändern abnahm. Beim Abstand für eine 18x24 cm Vergrößerung legte ich die Messsonde unter das Vergrößerungsgerät, stellte am Vergrößerungsobjektiv f:11 ein und am Coloranalyser 2 sec Belichtungszeit, bewegte dann die Messsonde von außen nach innen und fand so die Stelle, die bei f:11/2 sec richtig belichtet war. Und das war "Kodak-Grau". Für diesen Punkt ermittelte ich dann die nötigen Farbkorrekturen am Farbkopf des Vergrößerers. Heute nennt man das WEISSABGLEICH! Ich habe damals alles "manuell" vorgegeben, aber der "Wallner Coloranalyser" hat gemessen. Ich habe mich beim Suchen des Messpunktes ganz auf ihn verlassen.
Alle Negative, die unter den selben Lichtbedingungen geschossen wurden, wurden auch gleich gefiltert. Eine Veränderung der Lichtbedingungen erforderte ein neues "Kalottennegativ". Ich habe so ohne Testvergrößerungen direkt ein 40x50 Farbbild mit meiner Durst RCP 40 gemacht.
Die Vorarbeiten dazu haben mich einen ganzen Tag beschäftigt. Ich habe das Negativ mit einem Kodak-Farb- und Graukeil solange gefiltert und immer wieder vergrößert, bis zwischen Original und Bild kein Unterschied zu sehen war. Und jede neue Papierpackung erforderte neue Korrekturen.
Vielleicht kann man jetzt verstehen, warum mir das unsägliche Geschwafel über "Farbmanagement" und RAW-JPEG auf den Keks geht! Da wird vielfach (nicht immer!) ohne jede Grundlage dummes Zeug diskutiert.

Ich arbeite manchmal immer noch mit dem "Kalottennegativ". Wenn ich z.B. mit einer Leefolie 201 (blau) den Blitz noch blauer machen möchte, ihn aber auf dem Bild neutral sehen möchte, so decke ich mein Objektiv mit einem Papiertaschentuch ab. Ein "weißes" Papiertaschentuch natürlich, denn das hat keine Aufheller wie z.B. ein "weißes" Blatt Papier oder eine "weiße" Wand, die bei moderner Dispersionsfarbe bestimmt blaue Aufheller beinhaltet. Mit dem blau gefilterten Blitz blitze ich direkt bei AWB und Programmautomatik (ohne AF!!) in das Objektiv bei + 1,3  am Blitz. Diese Datei biete ich der Kamera bei "manuellem" Weißabgleich als Referenzbild an und das stimmt dann auch!
Der angeblitze Vordergrund wird nun neutral und der Hintergrund wird amber-orange, also von der Anmutung her viel wärmer!

So könnte man auch bei einer Landschaftsaufnahme in die Sonne hinein fotografieren oder bei bedecktem Himmel in den Himmel! Das stimmt jedenfalls besser als eine vorgefertigte Einstellung im Menu.

Weissabgleich-Taschentuch-webWilma-Lee-201Wilma-Lee-201---2Wilma-Lee-201---3Wilma-Lee-201---4