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 Als alter Hase kann ich mich an Kameras erinnern, deren schwarzer Rücken nicht nach jedem Schuss aufleuchtete, sondern dezent schwarz blieb. Es gab noch nichts „rückzuschauen“. Der Film musste erst entwickelt werden. Und dann hieß es, sich zu erinnern. Wie war das noch? Wo hatte ich den AF gesetzt? Av oder Tv, Zeit und Blende? Die Fehleranalyse war nicht immer leicht. Bildaufbaufehler waren nicht mehr zu korrigieren. Das Motiv war weg!

Da haben es heutige Fotografen doch besser,  sie können nach jedem Bild auf ein großes Display schauen, sehen den Fehler und  können ihn durch Wiederholung korrigieren, glauben sie wenigstens. Soweit also der Segen! Ich habe allerdings auch bei „Rückschauern“ häufig den Eindruck, dass sie auf einem noch so großen Display den Fehler nicht sehen.

Bei den von mir genutzten Kameras habe ich die sofortige Rückschau abgeschaltet. Ich möchte den Kontakt zum Motiv nicht verlieren. Ich fotografiere meist lebendige Motive. Da ist mancher Fehler nicht zu korrigieren, wenn man durch ständiges Schauen auf den Kamerarücken den Kontakt im Sucher verliert. Deshalb durften bei meinen Workshops die Teilnehmer nur einmal kontrollieren, dann hörte der Unfug auf und der Kontakt zum Motiv blieb bestehen, es konnte sich eine Bildsequenz entwickeln.

Ohne diesen ständigen Kontakt ist gerade in der People- und Portraitfotografie, ja auch bei Tieren manches Bild unmöglich, weil es gerade dann entstehen könnte, wenn der Fotograf „rückschaut“. Nach einer erfolgreichen Session kann ich immer noch kontrollieren und die überflüssigen Schüsse löschen. In diesem Sinne ist eine ständige Rückschau kein Segen mehr, sondern ein Fluch, den es abzuschalten gilt.

In alten, analogen Zeiten konnte ich manchmal den Rat hören, man müsse das Model erst mal ohne Film „warm schießen“, ohne Film wegen der Sparsamkeit. Das habe ich nie gemacht. Ich hätte mich schwarz geärgert, wenn ich im Sucher die besten Fotos gesehen hätte, die ohne Film futsch gewesen wären. Und warum sollte ich nach dem „Warmschießen“ ein verausgabtes Mädel fotografieren? In diesem Sinne ist die Ersparnis im digitalen Zeitalter nicht zu verachten, „Warmschießen“ kostet nichts! Und die ständige Rückschau ist ja kein Muss sondern  nur Option und in der Architektur nicht falsch, da gibt es keine hängenden Augenlider.

RckschauDie  Beispiele des Screenshots wurden innerhalb von  Sekunden  fotografiert, immer das Auge am Sucher. Die 1. Auslösung mit einem leisen Fluch auf den Lippen, weil mir die Synchronzeit auf 1,6 sec. weg gelaufen war,  dann ein breites Grinsen und danach kam die Rückschau: Die Unschärfen im Haar und auf der Schulter waren formidable. Hätte ich bei jedem Bild auf den Kamerarücken geguckt, wäre die Reihe bestimmt ganz anders ausgefallen.

Übrigens war der leise Fluch für Scarlett nicht zu hören. Bei solchen Shootings gibt es bei mir grundsätzlich nur positive Bemerkungen, auch wenn meine eigene Dummheit der Grund für den Ärger war. Denn die Äußerung „Das war nix“ kann das Mädel auch auf sich beziehen, obwohl ich der Schuldige war und das behindert massiv den Fortgang, kann zur Verkrampfung der Gesichtsmuskulatur führen.


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Bei meinem Beispiel war das erste Bild gleich ok, trotz der 1,6 sec oder gerde deswegen, die anderen waren überflüssig. Teilnehmer an meinen Workshops kennen es schon, dass bei mir auch beim Sport nur 1 Bild genügt :-))

Die Beispiele sind geblitzt, mit dem Blitz auf der Kamera direkt von vorn, ohne jeden Firlefanz. Ein tolles Blitzsystem soll man nutzen und nicht durch Opas Maßnahmen ad absurdum führen.