wie man mit 81 Jahren agil und inspirierend 150 Minuten die (fast)voll besetzte Philharmonie von Köln "rockt"
nicht nur die Wurst hat 2
Das heißt, dass nicht ALLES ein Ende hat mit meinem "Fotospaß"!
Wenn sich Rentner und Rentnerinnen treffen, sind neben den äußerlichen Veränderungen hauptsächlich die Vergleiche ein Thema, gestern und heute, Sesselpupser und Außendienst, analoge und digitale Arbeitswelt.
Ich habe gern den kurz vor der Rente Stehenden zugehört (davon waren auch einige da!) und mir dann gedacht,
Manchmal liegt es nah beisammen.
Der "Schadensfall" an meinem uralten 2,8/70-200 L USM IS konnte auch von
meiner bevorzugten Werkstatt Geissler nicht vollständig behoben werden, weil kein Ersatzteil
mehr verfügbar war.
Es ist normal für ältere Menschen, wenn sie sich im Gehirn rückwärts wenden.
Sie freuen sich, noch Erinnerungen zu haben, Vergangenes erinnern zu können
oder sie freuen sich über ein funktionierendes Kurzzeitgedächtnis.
Ich bin da etwas anders gestrickt, denn die Vergangenheit kann man
nur erinnern, aber nicht gestalten!
Den Weisen wird man nicht an dem erkennen, was er auf dem Marktplatz redet, denn dort spricht er nicht mit seiner Stimme.
Daher zieht der Kluge sich zurück in das Heiligtum seines Schweigens;
lässt er sich bisweilen aus, so geschieht es im engen Kreise weniger und Verständiger.
A. Schopenhauer
Ein Philosoph aus dem 19. Jh. beschreibt meine Wandlung vom durchaus ehrlichen Vertreter einer Marketingabteilung über den früher noch aktiv workshoppenden Rentner zum Ren(n)tier, das nur noch in einem engen Kreis weniger und Verständiger kommuniziert.
Wie steht es auf meiner Website:
Ich möchte mich nicht mit Leuten befassen, die mir mit fehlendem Grundwissen auf den Keks gehen :-))
sind die Ergebnisse von 2004 nicht schlechter, sondern besser als manches Foto mit einer "Spiegellosen".
Wenn ich heute mit 80 Jahren an meinen Geburtstagsworkshop zum 60. zurückdenke, so kommen mir 2 Grundgedanken in den Sinn, wenn ich an die Workshopsituation heute denke (siehe die Startseite www.juergen-denter.de ) und an die unsinnigen Versprechungen der Industrie bei den "Spiegellosen" und deren Beschleunigung der Vermüllung der Fotografie.
Die Bilder in der Werbung für "Spiegellose" unterscheiden sich vielfach von Ergebnissen mit Telefonen
nur durch die Geschwindigkeit der fotografischen Müllerzeugung.
Es gab in meiner Jugend nicht weniger Fotografen als heute, weil damals noch das Gehirn entschied, wie man zum Bild kommen kann,
das ist auch heute noch so. Heute ist für die Bilder angeblich KI zuständig.
Sorry, aber meine Bilder sind nicht mit KI oder AI (gibt es sehr lange schon bei AI Servo) zu machen,
weil ich noch über eigenes Gehirn verfüge und EI (Eigene Intelligenz).
Die "Workshopsituation" und KI haben mir die Freude an meinem diesjährigen "Geburtstagsworkshop" nicht verhagelt.
DANKE noch einmal an die Teilnehmer und die Teilnehmerinnen!!
Am 10.08. 1944 hat das "Canon-Urgestein" während eines Fliegerangriffs der Engländer
auf das St.Rochus-Krankenhaus in Castrop-Rauxel im Luftschutzkeller das Licht der Welt erblickt.
Ein Mensch erblickt das Licht der Welt –
Doch oft hat sich herausgestellt
Nach manchem trüb verbrachten Jahr,
Daß dies NICHT der einzige Lichtblick war.
frei nach Eugen Roth, verbessert vom Urgestein
Vielleicht hat das Urgestein deshalb E-TTL-Blitz so gern!
Danke an alle, die an mich gedacht haben, weil sie den Termin im Kalender hatten oder meine versteckten Infos nicht nur überflogen, sondern gelesen und verstanden haben!
Auch meine alten Presse-Kontakte habe ich informiert, drei haben geantwortet, aber alle haben den 10.August ignoriert, kein Anruf, keine SMS oder Email an diesem Tag. Und eine kleine Presse-Notiz? Fehlanzeige!
Ich habe aber auch nicht damit gerechnet, ich kenne ja - frei nach Schillers Wallenstein - meine Pappenheimer!
Ich kann die Zeitschriftenmacher auch verstehen. Und woher soll ich wissen, ob es eine Notiz gibt? Ich lese ja seit langer Zeit keine sogenannten Fachzeitschriften mehr und fühle mich dennoch nicht desinformiert, denn das, was man so lesen kann, hilft ja fotografisch nicht weiter, ist für die Industrie aber unverzichtbar.
Hallo liebe Freunde, -innen und -außen,
nach einer langen Leidenszeit für meine Frau und auch mich, besonders nach ihrem Tod im März, melde ich mich wieder zurück,
vielleicht noch etwas angeschlagen oder, wie einige schon festgestellt haben wollen, mit neuer Energie.
Ich sitze nach einer ebenso langen Zeit traurigen Wetters auf meiner Terrasse bei ungewohnten 27° C unter meiner
neutralgrauen Marquise und denke ernsthaft darüber nach, wie und was ich der Leere im Haus entgegensetzen kann.
Ende Mai/Anfang Juni war ich in Puy L'Evêque und in der Auvergne, habe mir einige BIB (Bag In Box) roten, herben Weines
mit das Herz unterstützenden Tanninen in den "Autofocus" geladen und die Mühle genossen.
Die Entscheidung meines Freundes Jacques, angesichts seiner angeschlagenen Gesundheit
die Mühle nicht mehr für Workshops bereit stellen zu wollen, muss und will ich klaglos akzeptieren.
Auf dem Rückweg habe ich in Souillac angehalten und Louis Roque besucht,
wo ich mir die nötigen Liter "Vieille Prune" in den Autofocus geladen habe.
Meine 3 Liter Flasche mit Zapfhähnchen erfreut nun mit ihrem Anblick und Inhalt den Besuch und mich.
Den Zwischenstopp in Martel bei Monsieur Castagné nutzte ich zum Einkauf excellenten Öls von der Walnuss!
Am Ende des kaufwütigen Tages landete ich bei Valérie und Bruno in der Auberge d'Aijean.
3 Tage voller Ruhe, mal Sonne, mal Regen, meistens von Wolken verhangener Puy Mary,
7° nachmittags in 1200 m Höhe, abends Brunos Menu am offenen Kamin und am Ende ein mit
SALERS, ST.NECTAIRE und BLEU D'AUVERGNE gefüllter Campingkühlschrank im Autofocus.
Den Rückweg (983 km) schaffte ich an 1 Tag!!
Nun sitze ich auf meiner Terrasse und denke darüber nach, wie und ob überhaupt ich wieder ins Fotoleben
eintauche, öffentlich oder nur noch privat.
Ich denke, dass es keine großen Veränderungen auf meiner Website geben wird,
keine Ankündigungen von Workshops. Das ist nun nach fast 8 Jahrzehnten auch etwas zu anstrengend.
Ich beschränke mich auf Ankündigungen von kleinen Fotospäßen an eine nach Bekanntschaft und auch Freundschaft
ausgesuchte Gruppe von etwa 60 Personen, die den Weg nach Bedburg nicht als Belastung empfinden,
sich auf Malbec und Käse (s.o.) freuen.
Sollte ich mal eine Reise nach Frankreich im Kopf haben und nicht allein reisen wollen,
dann gibt es auch den großen E-Mail-Verteiler, um nach verständnisvollen Mitreisenden
zu suchen, die mir nicht mit fehlendem Grundwissen auf den Keks gehen :-))
Ein Klick und die Kontakt-Seite hilft bei der Kontaktaufnahme.
Und ein Klick auf "Watt zu lernen" hilft, das nötige Know How zu erwerben.
Manchmal hilft auch der Knopf an der Kamera
"Zurück auf Werkseinstellungen"
"Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen"
A. Bruckner
Da wundere ich mich, dass Workshops mit kreativen Inhalten von Leuten besucht werden, denen die fotografischen Grundlagen fehlen.
"Qui veut construire de hautes tours doit s'attarder longtemps sur les fondations".
A. Bruckner
Je m'étonne alors que des ateliers au contenu créatif soient suivis par des personnes qui n'ont pas les bases de la photographie.