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Fotografie
 
 
 
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Ich habe schon häufig darauf hingewiesen, dass es in der
Terminologie der Fotografie an Missverständnissen nicht mangelt.
Der Verschluss hat nicht die primäre Aufgabe zu verschließen, sondern sich zu öffnen!
Die Verschlusszeit wird im Service eingestellt.
Der Sucher ist zum Finden da.
Die Blende lässt kein Licht durch.
"Punktschärfe" ist eine sinnlose Forderung.
Und dann das mir unerklärliche "available light", auf das viele als große Aufgabe hinweisen.
Womit bitte schön soll man denn fotografieren? Wenn kein "light available" ist, ist es dunkel.
"Available" heißt auf Deutsch
verfügbar, vorhanden, zugänglich und auch
erhältlich!
Also seht zu, dass immer Licht "erhältlich" ist und kauft Euch
einen systemkompatiblen BLITZ!
Ihr wisst sicher, wo so ein Ding erhältlich ist.
Dann habt Ihr immer
"available light"

" Es ist die Tragödie dieser Welt,
dass die Narren so selbstsicher
und die Weisen so voller Zweifel sind."

Da kann man die "Narren" und "Weisen" in der Fotografenwelt sicher auch mit meinen.
Pixelmengen und Schärfe kann man selbstsicher definieren.
Gestaltung wird erst dann interessant,
wenn sie von den messbaren Parametern abweicht.
Dann ist man sicher auch voller Zweifel.
Das fängt schon mit der "richtigen" Belichtung an!

Man darf die Regeln nur brechen, wenn man sie beherrscht.
Und an der Beherrschung mancher Zeitgenossen habe ich meine Zweifel.
Der "Goldene Schnitt" ist für mich keine Regel, sondern nur ein
Vorschlag!

Es war im Frühsommer 1977. Ich hatte am 2. Januar meinen Job bei Canon Euro-Photo angetreten und machte nun mit meiner Frau den 1. Urlaub mit üppiger Fotoausrüstung. Mit einer F 1 und einem schwarzen FD 300/2,8 Fluorite ( mit grünem Ring!) stapften wir durch den heißen Sand von Fuerteventura. Es gab damals nur den Robinson Club in Jandia, nebenan eine Baustelle und das kleine Fischerdorf Morro und ein weiteres Hotel im Norden der Insel. Unterwegs trafen wir auf ein Ehepaar, das uns sofort ansprach. Angesichts der F 1 mit dem dicken Rohr daran wagte es der Mann, mir seine sündhaft teure Leica in die Hand zu drücken mit der Bitte, die beiden doch mal zusammen zu fotografieren, er sei sonst nie mit auf dem Foto. Gesagt, getan! Ich ergriff die Leica, nahm den richtigen Abstand und wollte gerade scharfstellen, als der Mann mich aufgeregt ansprach, ich solle doch bitte an nichts drehen, denn sein Fotohändler habe das schon alles eingestellt! Da war ich aber platt! Ein Blick auf die Leica zeigte folgendes:
1. das Objektiv 50 mm stand auf 3 m
2. 1/125 sec mit Blende 8 war eingestellt
3. der Film war ein 17° DIN Farbnegativfilm
Sonne lacht, Blende 8 mit 1/125 bei 17° DIN, dazu die Schärfentiefe von vorn bis hinten bei der hyperfokalen Entfernungseinstellung, begleitet von der Großzügigkeit des Negativfilms bei kleinen Fehlbelichtungen, das war das Geheimnis des Fotohändlers. Dazu die Empfehlung, immer mit Sonne im Rücken zu knipsen.

Wir sehen, auch damals gab es schon unbewußt "RAW-Jünger",
die Fehler nachträglich korrigierten.
Eigentlich könnten die "RAW-Jünger" es ähnlich machen.
Nehmt doch einfach das Beispiel des Fotohändlers und übersetzt das in die digitale Zeit:
AF abschalten - 3 m einstellen beim 50/1,8
100 ASA - mit EV 14 ergibt das 1/250 mit f:8,
nur noch mit Sonne im Rücken fotografieren
und den Rest am Rechner korrigieren!

Da es solch einfach denkende Menschen immer noch gibt, aber keine Fotohändler mehr, die das einstellen können, ist es sicher mal zu überlegen, ob man nicht mal für eine ganze Saison auf die Kanaren fliegt, um dort geführte Wanderungen mit Fotoworkshopcharakter zu machen.

Übrigens war die Leica  eine heute hochmoderne Kamera,
spiegellose Vollformat :-))

Es gibt Beiträge unter "Watt zu lernen", die schon über 500 x angeklickt wurden, andere krebsen bei unter 30x herum.
Dennoch macht es Spaß, die Rückmeldungen zu lesen, auch solche von Leuten, die eigentlich schon alles nachbeten können, weil sie "Workshopmonster" waren, keine Gelegenheit ausgelassen haben, was zu lernen. Manche sehen auch ein, dass sie lernresistent sind, freuen sich, dass sie jetzt unbemerkt von Teilnehmern vieles nachlesen und immer wieder lesen können.
Es wurde bemerkt, dass einige Beiträge mehr angeklickt würden, wenn die Inhalte in der Überschrift deutlicher wären. Allerdings sind die meisten Klicks bei den "geheimnisvolleren" Beiträgen zu vermelden. Ich denke mal, dass es wie in der Politik ist. Es sind nicht immer die Intelligentesten, die gewählt werden, sondern die Lautesten!
Ich habe jedenfalls Spaß an meiner neuen Beschäftigung!

Ich betrachtete im Mondlicht diese blasse Stirn,
diese geschlossenen Augen,
diese im Winde zitternde Haarsträhne,
und ich sagte mir:
Was ich da sehe, ist nur eine Hülle.
Das Eigentliche ist unsichtbar…

Antoine de Saint-Exupéry

Und deshalb ist auch ein gutes Foto
keine Frage einer verlustfreien und korrigierbaren Datei,
sondern das Begreifen des Wesentlichen im kreativen Auslösemoment.

Dazu braucht es kein RAW, sondern Einfühlungsvermögen
und manchmal nicht einmal ein Bild aus Pixeln,
sondern nur im Kopf.
Mein Freund Paul hat mir mal eine Situation beschrieben,
die er nicht im Bild festgehalten hat,
"weil er es anderen nicht gönnt",
so schön war es!

"Wie herrlich ist es, nichts zu tun
und dann vom Nichtstun
auszuruh'n"
Heinrich Zille

Heute  ( 31.10.2018) habe ich mal zum Spaß das Tageshoroskop im
"Kölner Stadtanzeiger" für mich gelesen. Kaum zu glauben,
aber es passt nicht nur für 1 Tag :-))
Zitat:
Vorsicht, dass Sie Ihre klugen Ratschläge nicht an falsche Personen vergeuden,
denn Ihre geistigen Werte gibt es nicht zum Schleuderpreis.
Motto:
Meine Ideen unterliegen nicht den Gesetzmäßigkeiten eines Winterschlussverkaufs!

Jeder nach seinem Geschmack, denn
Fotografie hat viele Facetten

Erinneringsfotos, Dokumentationen, sachliche Darstellungen, Schnappschüsse oder auch emotionale Bilder: Einerseits geht es um die Wiedergabe dessen, was so ist und das auch so emotionslos und sachlich wie nur möglich, andererseits dienen die Dinge der Welt dem Fotografen nur als Objekt zum Gestalten eines eigenen Bildes. Alle diese Seiten der Fotografie haben ihre Berechtigung und auch dieselben Werkzeuge.

Meine Fotowelt besteht weitgehend aus der individuellen, emotionalen Darstellung. Ich möchte die Dinge der Welt weder für ein Schulbuch noch für ein Museum fest halten, sondern eine Geschichte erzählen, ich möchte den Betrachter anstoßen, sich mit der Darstellung auseinander zu setzen. Dabei habe ich große Hochachtung vor der handwerklichen Arbeit, die im Bild den rechten Winkel als solchen auch wiedergibt, die Lichter und Schatten zur Durchzeichnung bringt, die dem Schulkind ein unbekanntes Ding so wahrheitsgetreu zeigt, das es sich selber ein Bild machen kann. Es ist nur nicht meine Sicht der Dinge.

Schade ist eigentlich nur, dass die Achtung der „Klassiker“ vor der Arbeit der „Emotionalen“ vielfach fehlt. Das ist in anderen künstlerischen Äußerungen nicht anders. Der „Jazzer“ hat häufig vor der europäischen Musik mehr Achtung als der „Klassiker“ vor dem Jazz.

Da kam mir während eines Workshops in Puy L’Evêque eine „grande dame“ der klassischen Portraitfotografie zu Hilfe indem sie sagte, sie mache meinen Workshop deshalb gern mit, weil ich eben eine andere Auffassung vertrete als sie, was sie aber genieße. Denn nur, was man kenne, könne man beurteilen und aus dieser Kenntnis heraus auch für die eigene Arbeit profitieren. Und so haben wir fröhlich gewackelt, gedreht, gezoomt, schräg gestellt und Köpfe angeschnitten.

Pool-1-webPool-2-webAstrid-Puy-Stuhl-sw-webUnd gerade beim Schrägstellen und Anschneiden  gab es die meisten Probleme, das rechte Maß zu finden. Eine Hilfe brachte die Vorstellung, das Motiv entweder durch ein Fenster oder in einem Fenster zu sehen. „Das Fenster zum Hof“ zeigte dem Protagonisten in Hitchcocks Film ein anderes Fenster, hinter dem sich Unglaubliches abspielte. Einerseits der Blick aus dem Fenster, in unserem Falle vielleicht der Sucher, andererseits der Blick in ein Fenster hinein, der richtige Rahmen für unser Bild. In einigen Beispielen sehen wir wie im Film beides zusammen. Der imaginäre Betrachter sitzt in seinem Zimmer, schaut aus dem Fenster und wird gleichzeitig durch das Fenster betrachtet. Ein Bild entsteht im Kopf und die Kamera hält es fest. Der Sucher wird zum Finder, gibt den richtigen Fensterrahmen zum gleichzeitigen Hinaus- und Hineinschauen.

Wenn wir dann beim Fotografieren so handeln wie bei Autofahren, können wir ohne technische Probleme zum Bild kommen, einfach nur machen! Wer beim Autofahren noch darüber nachdenkt, ob er bremsen soll oder nicht, ist ein Gefahrenherd auf der Straße. Glücklicherweise birgt die Fotografie dieses Gefahrenpotential nicht. Wer die Technik beherrscht und nicht von ihr beherrscht wird, kann sich ganz und gar auf das Wesentliche konzentrieren. Nehmen wir es leicht:

Der Führerschein nach bestandener Fahrprüfung ist die amtliche Erlaubnis, ohne Fahrlehrer weiter üben zu dürfen. Ein Workshop ist die Möglichkeit, andere Sehweisen kennen zu lernen oder die nötige Technik zu erfahren und die Aufforderung, danach selber weiter zu üben. Als Fahrlehrer empfehle ich Paul!

Bilder von gestern kann man auch mit einer
Kamera von heute machen,
Bilder von heute
aber nicht mit einer Kamera von gestern!

Bilder von heute kann man auch nicht mit dem
Wissen von gestern machen.

Deshalb braucht man eigentlich Workshops,
damit nicht Menschen von heute
mit dem Wissen von gestern
Kameras von heute bedienen und
nur Bilder von gestern machen.

919-wpk
Spa-2014---Le-Mans-web

für die schönen Wünsche und Erinnerungen!

Gut, dass ich nicht bei FACEBOOK bin, sonst wäre ich sicher an den unqualifizierten Äußerungen derer erstickt, denen ich auf dem einen oder anderen Workshop die Wahrheit gesagt habe, die sie nicht hören wollten, weil sie sich für unwiderstehlich gute Fotografen hielten, es aber nicht waren ;-))
Nicht jedes Bild, das in einer Community gute Kritik bekommt, ist auch gut,
denn laut Heiner Geißler
ist die Berühmtheit mancher Zeitgenossen
abhängig von der Dummheit der Bewunderer.