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Fotografie
 
 
 
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Heute  ( 31.10.2018) habe ich mal zum Spaß das Tageshoroskop im
"Kölner Stadtanzeiger" für mich gelesen. Kaum zu glauben,
aber es passt nicht nur für 1 Tag :-))
Zitat:
Vorsicht, dass Sie Ihre klugen Ratschläge nicht an falsche Personen vergeuden,
denn Ihre geistigen Werte gibt es nicht zum Schleuderpreis.
Motto:
Meine Ideen unterliegen nicht den Gesetzmäßigkeiten eines Winterschlussverkaufs!

Jeder nach seinem Geschmack, denn
Fotografie hat viele Facetten

Erinneringsfotos, Dokumentationen, sachliche Darstellungen, Schnappschüsse oder auch emotionale Bilder: Einerseits geht es um die Wiedergabe dessen, was so ist und das auch so emotionslos und sachlich wie nur möglich, andererseits dienen die Dinge der Welt dem Fotografen nur als Objekt zum Gestalten eines eigenen Bildes. Alle diese Seiten der Fotografie haben ihre Berechtigung und auch dieselben Werkzeuge.

Meine Fotowelt besteht weitgehend aus der individuellen, emotionalen Darstellung. Ich möchte die Dinge der Welt weder für ein Schulbuch noch für ein Museum fest halten, sondern eine Geschichte erzählen, ich möchte den Betrachter anstoßen, sich mit der Darstellung auseinander zu setzen. Dabei habe ich große Hochachtung vor der handwerklichen Arbeit, die im Bild den rechten Winkel als solchen auch wiedergibt, die Lichter und Schatten zur Durchzeichnung bringt, die dem Schulkind ein unbekanntes Ding so wahrheitsgetreu zeigt, das es sich selber ein Bild machen kann. Es ist nur nicht meine Sicht der Dinge.

Schade ist eigentlich nur, dass die Achtung der „Klassiker“ vor der Arbeit der „Emotionalen“ vielfach fehlt. Das ist in anderen künstlerischen Äußerungen nicht anders. Der „Jazzer“ hat häufig vor der europäischen Musik mehr Achtung als der „Klassiker“ vor dem Jazz.

Da kam mir während eines Workshops in Puy L’Evêque eine „grande dame“ der klassischen Portraitfotografie zu Hilfe indem sie sagte, sie mache meinen Workshop deshalb gern mit, weil ich eben eine andere Auffassung vertrete als sie, was sie aber genieße. Denn nur, was man kenne, könne man beurteilen und aus dieser Kenntnis heraus auch für die eigene Arbeit profitieren. Und so haben wir fröhlich gewackelt, gedreht, gezoomt, schräg gestellt und Köpfe angeschnitten.

Pool-1-webPool-2-webAstrid-Puy-Stuhl-sw-webUnd gerade beim Schrägstellen und Anschneiden  gab es die meisten Probleme, das rechte Maß zu finden. Eine Hilfe brachte die Vorstellung, das Motiv entweder durch ein Fenster oder in einem Fenster zu sehen. „Das Fenster zum Hof“ zeigte dem Protagonisten in Hitchcocks Film ein anderes Fenster, hinter dem sich Unglaubliches abspielte. Einerseits der Blick aus dem Fenster, in unserem Falle vielleicht der Sucher, andererseits der Blick in ein Fenster hinein, der richtige Rahmen für unser Bild. In einigen Beispielen sehen wir wie im Film beides zusammen. Der imaginäre Betrachter sitzt in seinem Zimmer, schaut aus dem Fenster und wird gleichzeitig durch das Fenster betrachtet. Ein Bild entsteht im Kopf und die Kamera hält es fest. Der Sucher wird zum Finder, gibt den richtigen Fensterrahmen zum gleichzeitigen Hinaus- und Hineinschauen.

Wenn wir dann beim Fotografieren so handeln wie bei Autofahren, können wir ohne technische Probleme zum Bild kommen, einfach nur machen! Wer beim Autofahren noch darüber nachdenkt, ob er bremsen soll oder nicht, ist ein Gefahrenherd auf der Straße. Glücklicherweise birgt die Fotografie dieses Gefahrenpotential nicht. Wer die Technik beherrscht und nicht von ihr beherrscht wird, kann sich ganz und gar auf das Wesentliche konzentrieren. Nehmen wir es leicht:

Der Führerschein nach bestandener Fahrprüfung ist die amtliche Erlaubnis, ohne Fahrlehrer weiter üben zu dürfen. Ein Workshop ist die Möglichkeit, andere Sehweisen kennen zu lernen oder die nötige Technik zu erfahren und die Aufforderung, danach selber weiter zu üben. Als Fahrlehrer empfehle ich Paul!

Bilder von gestern kann man auch mit einer
Kamera von heute machen,
Bilder von heute
aber nicht mit einer Kamera von gestern!

Bilder von heute kann man auch nicht mit dem
Wissen von gestern machen.

Deshalb braucht man eigentlich Workshops,
damit nicht Menschen von heute
mit dem Wissen von gestern
Kameras von heute bedienen und
nur Bilder von gestern machen.

919-wpk
Spa-2014---Le-Mans-web

für die schönen Wünsche und Erinnerungen!

Gut, dass ich nicht bei FACEBOOK bin, sonst wäre ich sicher an den unqualifizierten Äußerungen derer erstickt, denen ich auf dem einen oder anderen Workshop die Wahrheit gesagt habe, die sie nicht hören wollten, weil sie sich für unwiderstehlich gute Fotografen hielten, es aber nicht waren ;-))
Nicht jedes Bild, das in einer Community gute Kritik bekommt, ist auch gut,
denn laut Heiner Geißler
ist die Berühmtheit mancher Zeitgenossen
abhängig von der Dummheit der Bewunderer.

Ich bin eigentlich froh, dass es vorbei ist mit den Workshops. In der letzten Zeit war eh nichts mehr gut genug für eine Klientele, die nichts mehr lernen wollte, weil es ja nicht mehr nötig ist. Denn das Foto macht nicht mehr der FOTOGRAF, sondern PHOTOSHOP. Wenn ich mir die Workshoplandschaft anschaue, so sehe ich überwiegend Veranstaltungen zur "Bildbearbeitung". Aber bitte, was soll das? Ein Bild muss man nicht länger als 60 sec. bearbeiten.
Rückwärtsgaren macht aus einem miserablen Stück kein Gourmetstück!
Seit 1998 hat sich nach der EOS 3 nichts mehr wesentlich verbessert, häufig sogar verschlimmbessert! Eine EOS 3 und sogar die kleine Schwester EOS 50 konnte den Autofokuspunkt mit der Spotmessung koppeln und beim Blitzen aktivieren. Durch E-TTL II ist die Kopplung von AF und Blitzmessung dahin! Eine sinnvolle Kameratechnik wurde geopfert, weil fotografische Analphabeten es nicht kapiert haben, warum man nicht immer den mittleren AF-Punkt nehmen sollte. Auch in Zeiten des Schnittbildindikators in der Suchermitte habe ich bei meiner F 1 eine Vollmattscheibe bevorzugt und auch links/rechts oben/unten mit dem eigenen Auge fokussiert. Aber lassen wir das, das ist Geschichte.
Ich bin jedenfalls froh, dass ich fotografische Zusammenhänge nicht mehr predigen muss. Diejenigen, die das kapiert und verinnerlicht haben, wenden es nun automatisch an und brauchen keine Workshops mehr. Die Nachgeborenen brauchen auch keine Workshops mehr, weil man ja nur noch ein Smartphone braucht. Aber die Kamerahersteller sind nicht geistreich genug, etwas dagegen zu setzen. Und einen Event zu veranstalten, bei dem das Gefühl des gemeinsamen Knipsens die Hauptsache ist, ist nicht unbedingt mein Ding.
Also lassen wir es gut sein, halten Ruhe, nehmen einen kleinen Schluck
Château Croze de Pys 2012
zum Saint Nectaire oder Salers oder Livarot oder Neufchâtel.
Diese Käsesorten habe ich gerade im Kühlschrank,
alle "fermier"!

Vielleicht gibt es ja zukünftig Menschen, die mit mir Käse kaufen fahren!

So fangen alle Märchen an.
Das ist hier aber ein Tatsachenbericht:
Es ist nun der Entschluss gefasst, den Workshopbetrieb einzustellen.
Workshops sind nicht mehr im Netz ausgeschrieben,
also brauche ich eigentlich die Seite "Events" nicht mehr.
Ich weise auf dieser Seite nun auf fotografisch interessante
Veranstaltungen hin und besonders auf
Workshops meines Freundes Paul Leclaire.

 Photographieren – das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien …
Es ist eine Art zu leben.
Cartier-Bresson
dernier-cri-webBild  
Ren(n)tier Jürgen
Rezept
EOS 1 D MK II      EF 35/1,4 L
Aufnahmedatum/-zeit 03.04.2007 10:23:00 
als Beispiel für die Teilnehmer am Workshop in Puy-L'Evêque
1/15    f: 1.4     50 ASA      E-TTL-Blitz

 Mit großer Trauer habe ich  erfahren,
dass mein Freund Ulli Upietz am 7.1.2018 verstorben ist.
Ich muss mich erst mal sammeln und bitte Euch,
den Beitrag auf der Seite des Gruppe C Verlags,
der sein Werk ist, zu lesen.

https://www.gruppec-verlag.de/de/ulli-upietz?coID=20

Die Teilnehmer an unseren Porsche-Workshops danken sicher alle
Ulli für seinen unermüdlichen Einsatz für uns. Wir werden ihn
immer in bester Erinnerung halten!

Meine Gedanken sind bei seinen 3 Söhnen und auch bei Gabi, die mich in der
Nacht seines Todes per MMS benachrichtigt hat. Diese Nachricht kam
zu meinem Bedauern bei mir nicht an, weil mein altes Mobiltelefon eben nur Telefon ist.
Die Telekom forderte mich auf, eine MMS abzuholen.
Die Mobilnummer kannte ich und konnte so den Kontakt zu Gabi machen und sie ein wenig trösten.
Ich werde Ulli nicht vergessen. Er musste viel zu früh gehen.
Ruhe in Frieden, lieber Ulli!

 

Technisches Wissen, langsame und überlegte Arbeit,
das sieht natürlich nicht so schön aus wie die Inspiration,
das macht wenig Effekt;
aber doch sind hier die einzigen Grundlagen der Kunst.
Auguste Rodin

wenn du eine weise Antwort verlangst,
musst du vernünftig fragen

Goethe

Lernen ist wie rudern gegen den Strom.
Hört man damit auf, treibt man zurück
Laozi

Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.
Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht!
Leonardo da Vinci

Sage nicht alles, was du weißt,
aber wisse immer, was du sagst.
Matthias Claudius

Hat sich ein Fotograf erst einmal auf das
Niveau des Wettstreits begeben,
so wird er sehr wahrscheinlich als Mitglied einer jener
“Gesellschaften für Bewunderung auf Gegenseitigkeit”
enden, die sich Fotoklubs nennen.
Damit gibt er die Chance auf, ein Fotograf zu werden,
der etwas Wertvolles zu sagen hat

Andreas Feininger

Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen
hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen
Heiner Geißler

"Aus einem minderen Stück wird auch mit Hilfe des Rückwärtsgarens
kein Gourmetstückchen."

Weisheit aus einer Koch-Show

Als Fotograf noch "Photograph" geschrieben wurde, gab es daneben noch den Beruf des "Fotolaboranten". Der Fotograf machte Bilder und beauftragte den Laboranten mit der Ausarbeitung. Damals gab es keine Bildbearbeitung, es sei denn, das Foto war kein Bild, sondern ein Fehlergebnis. Dann versuchte der Laborant, mittels aller möglichen Tricks (Isohelie oder Pseudosolarisation oder mehrmaliges Umkopieren oder Agfacontourfilm oder versetztes Vergrößern eines "Sandwich" aus Positiv und Negativ) noch etwas Brauchbares daraus zu machen. Wohlgemerkt: Wenn das Foto ein Bild war, musste man es nur noch vergrößern, sonst nichts!
Das lässt mich zur Erkenntnis kommen, dass die meisten "digital Belichtenden" den Beruf des Laboranten fortführen, denn sie "fotografieren" nicht, sondern produzieren Fehlergebnisse, die der "Bildbearbeitung" bedürfen. Was auch schon wieder falsch ist, denn ein BILD muss nicht mehr bearbeitet werden, wenigstens nicht viel mehr als früher auch. Die Kantenschärfe hing auch vom Negativ-Entwickler ab und die Gradation wählte man noch, vielleicht auch den oder die Positiventwickler für die Ein- oder Zweischalen-Entwicklung. Und soviel Photoshop darf sein!
Schade eigentlich, dass es heute nicht mehr Fotografen gibt als vor 60 Jahren, dafür aber mehr Laboranten!