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Fotografie
 
 
 
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Nun ist es amtlich, der  "Erftlandring"  fällt der Braunkohle zum Opfer. Hier haben die Schumacher-Brüder und HH Frentzen ihre Karriere gestartet. Nur noch kurze Zeit werden hier die Motoren für aufregende Rennen sorgen, es sei denn, man findet noch einen Ersatzstandort.
http://www.spiegel.de/panorama/michael-schumacher-kartbahn-in-kerpen-wird-abgerissen-a-1187183.html

Vielleicht aber rettet auch ein nachtaktives Tier die Kartbahn, so steht es jedenfalls in meiner Hauszeitung :-))
https://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/aehnlich-hambacher-forst-kann-eine-fledermaus-die-kartbahn-in-kerpen-retten--29494384

Jedenfalls bringen mich diese Umstände auf die Idee, in diesem Jahr dort noch einen Workshop zu veranstalten, damit die Dynamik eines Kartrennens auch mal adäquat fotografiert wird.
Schauen wir mal, was sich da anbietet. Anfang Februar ist die Jahreshauptversammlung des Kart-Club-Kerpen. Danach weiß ich mehr.
Vielleicht melden sich schon mal Interessenten, damit man in kleinem Kreis Termine aussuchen kann.
http://www.kart-club-kerpen.de/dates.html

 

Mit großer Trauer habe ich  erfahren,
dass mein Freund Ulli Upietz am 7.1.2018 verstorben ist.
Ich muss mich erst mal sammeln und bitte Euch,
den Beitrag auf der Seite des Gruppe C Verlags,
der sein Werk ist, zu lesen.

https://www.gruppec-verlag.de/de/ulli-upietz?coID=20

Die Teilnehmer an unseren Porsche-Workshops danken sicher alle
Ulli für seinen unermüdlichen Einsatz für uns. Wir werden ihn
immer in bester Erinnerung halten!

Meine Gedanken sind bei seinen 3 Söhnen und auch bei Gabi, die mich in der
Nacht seines Todes per MMS benachrichtigt hat. Diese Nachricht kam
zu meinem Bedauern bei mir nicht an, weil mein altes Mobiltelefon eben nur Telefon ist.
Die Telekom forderte mich auf, eine MMS abzuholen.
Die Mobilnummer kannte ich und konnte so den Kontakt zu Gabi machen und sie ein wenig trösten.
Ich werde Ulli nicht vergessen. Er musste viel zu früh gehen.
Ruhe in Frieden, lieber Ulli!

 

Der UPS-Mann hat mir ein schönes Fest bereitet, er brachte mir heute morgen
ein 135-er TS-E zum Testen über die Feiertage. Es ist einfach schön zu wissen,
dass auch im 9. Jahr nach Rentenbeginn ein gutes Verhältnis
zu den Kollegen aus dem CPS besteht und man sich
gegenseitig große Wertschätzung erweist.
Danke Guido (Krebs)!
Nun kann ich daran gehen, einen Workshop auf die Beine zu stellen,
der die Möglichkeiten dieses Ausnahme-Objektivs thematisiert.
"Neue Technik ist für mich immer dann gut, wenn sie neue Sehweisen möglich macht" 
oder die Umsetzung der Sehweisen perfektioniert.
Dazu passt auch der Ansatz, das Bild in der Ankündigung zum  
Workshop im Rosengart-Museum  
technisch perfekter zu machen.
Da ist das 135 TS-E zwar nicht das Hauptthema,
aber ein nicht unwesentlicher Bestandteil.


Anmeldungen zu Workshops sind zur Zeit sehr selten.
Auch TS-E 135 scheint kein großer Anreiz zu sein, jedenfalls nicht
beim Rosengart-Workshop
Vielleicht ist die Begeisterung für Fotografie der
"Selfie-Mania"
zum Opfer gefallen.
Und nach Paris wagen sich bisher nur 3 Teilnehmer.
Da könnte man doch mit Model Sina vor Notre Dame
ein schönes Selfie mit dem Smartphone machen.
Ich kann da nicht mitreden, ich
telefoniere noch mit einem
NOKIA 6021

Wenn man im Advent ein Türchen des Kalenders öffnet, ist eine angenehme Überraschung dahinter. Wenn man allerdings den Emailaccount öffnet und die Nachricht sieht, dass er gesperrt sei, weil vom eigenen Computer Spams verschickt worden seien, so schwellen die Adern im Hals an.
Da hat doch ein böser Mensch, der sich bei mir im Verteiler angemeldet hat, meine Rundmails in den "falschen Hals" bekommen und sie als "SPAM" bei der Telekom gemeldet. Konsequenz war die Sperrung meines Accounts. Ein Telefonanruf mit relativ kurzer Wartezeit brachte Licht ins Dunkel (ohne E-TTL!) und 15 Minuten später kam die Nachricht, alles sei wieder i.O.
Der/die Übeltäter-in ist allerdings nicht bekannt. Ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen und den Verteiler komplett gelöscht, aber vorher noch mit Wissen der Telekom eine letzte Email an die alte Liste verschickt mit der Bitte, sich neu anzumelden.  
33 % sind wieder dabei. Wer in der nächsten Zeit keine Nachrichten mehr bekommt, hat eben die letzte Nachricht nicht gelesen
oder nicht verstanden
oder ist froh, dass er-sie nicht mehr dabei ist 
oder er -sie war der Übeltäter-in.
Also meldet Euch wieder (neu) an unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
mit dem Betreff "Verteiler".
Siehe dazu auch die Startseite.

 Für Teilnehmer
 
Wenn du eine weise Antwort verlangst,
musst du vernünftig fragen

Goethe

Lernen ist wie rudern gegen den Strom.
Hört man damit auf, treibt man zurück

Laozi

Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.
Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht!
Leonardo da Vinci

Für Workshopleiter

Sage nicht alles, was du weißt,
aber wisse immer, was du sagst.
Matthias Claudius

 Für alle

Hat sich ein Fotograf erst einmal auf das
Niveau des Wettstreits begeben,
so wird er sehr wahrscheinlich als Mitglied einer jener
“Gesellschaften für Bewunderung auf Gegenseitigkeit”
enden, die sich Fotoklubs nennen.
Damit gibt er die Chance auf, ein Fotograf zu werden,
der etwas Wertvolles zu sagen hat

Andreas Feininger

 

"Stories sucht man nicht, man findet sie."
Das finden die Macher der Fotoacademy einer großen Kamerafirma,
so steht es jedenfalls auf einem Werbemittel mit "Studentenfutter". 
Mir war aus alten Zeiten schon bekannt:
Wer suchet, der findet!
So weit, so schlecht ist der Spruch der Academy-Macher. Denn wenn ich etwas suche,
habe ich eine Idee, was ich suchen will. Wer nicht sucht, findet nur etwas durch Zufälle.
Und das wäre doch schade, wenn meine Fotos nur Zufallsprodukte wären.
Teilnehmer an meinen Workshops haben gelernt:
Ein Bild entsteht im Kopf.
Das muss man nicht suchen oder zufällig finden, Bilder macht man!
Und die im Bild erzählte Story
habe ich nie gefunden, sondern inszeniert!

Das ist ein "inszeniertes" Bild, kein "gefundenes".
Die Location haben wir vorher "gesucht" und wie man sieht "gefunden" .
Und dazu haben wir die "Dépêche du Midi" gekauft.
EOS D 2000   EF2,8/28-70  550 EX
Das Bild kann eigentlich nicht ok sein, denn die
EOS D 2000 hatte nur einen  2 Megapixel-Chip!
So viel zur Pixelmanie.
Mehr dazu siehe hier

Apéritif in der Küche von "Le Moulin Haut" in  Puy-L'Evêque 2014
Nicht "gesucht", nicht "gefunden", sondern "inszeniert"
EOS 1 D MK IV  mit 1,2/50 und 580 EX II auf der Kamera
AV 1,2      E-TTL      und schwupppppp!
"Bildbearbeitung" 30 sec mit Photoshop 7.0
Guckt auch mal hier

 Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen
Heiner Geißler

 

"Aus einem minderen Stück wird auch mit Hilfe des Rückwärtsgarens kein Gourmetstückchen."
Weisheit aus einer Koch-Show

Als Fotograf noch "Photograph" geschrieben wurde, gab es daneben noch den Beruf des "Fotolaboranten". Der Fotograf machte Bilder und beauftragte den Laboranten mit der Ausarbeitung. Damals gab es keine Bildbearbeitung, es sei denn, das Foto war kein Bild, sondern ein Fehlergebnis. Dann versuchte der Laborant, mittels aller möglichen Tricks (Isohelie oder Pseudosolarisation oder mehrmaliges Umkopieren oder Agfacontourfilm oder versetztes Vergrößern eines "Sandwich" aus Positiv und Negativ) noch etwas Brauchbares daraus zu machen. Wohlgemerkt: Wenn das Foto ein Bild war, musste man es nur noch vergrößern, sonst nichts!
Das lässt mich zur Erkenntnis kommen, dass die meisten "digital Belichtenden" den Beruf des Laboranten fortführen, denn sie "fotografieren" nicht, sondern produzieren Fehlergebnisse, die der "Bildbearbeitung" bedürfen. Was auch schon wieder falsch ist, denn ein BILD muss nicht mehr bearbeitet werden, wenigstens nicht viel mehr als früher auch. Die Kantenschärfe hing auch vom Negativ-Entwickler ab und die Gradation wählte man noch, vielleicht auch den oder die Positiventwickler für die Ein- oder Zweischalen-Entwicklung. Und soviel Photoshop darf sein!
Schade eigentlich, dass es heute nicht mehr Fotografen gibt als vor 60 Jahren, dafür aber mehr Laboranten!

In der Nähe unseres beliebten Workshoportes Puy L'Evêque liegt Vire-sur-Lot mit dem Château Croze de Pys.
Den "Vin noir" AOC Cahors gibt es auch in Deutschland zu kaufen!

 

Weltgeist und Cahors

Georg Wilhelm Friedrich Hegel, der große Philosoph Preußens, der zwischen (wir sind nicht zu präzise) 1800 und 1830 einer der einflussreichsten Männer in Europa gewesen ist, hat nicht nur Begriffe wie Weltgeist und Dialektik entscheidend geprägt, sondern war auch (wir sind darüber nicht überrascht) ein großer Liebhaber des Rotweins. In seiner Berliner Zeit hat er die meisten Geschäfte seiner Frau überlassen. Miete, Bezahlung der Magd und den Weineinkauf allerdings hat er sich ausdrücklich selbst vorbehalten. Es ist dank seiner Buchführung zum Teil exakt überliefert, in welcher Woche er wie viele Flaschen oder Fässer geordert hat.
Hegel war dabei äußert präzise, allerdings sind die einzelnen Rebsorten oder Herkünfte in seinen Unterlagen nicht aufgeführt. Einzig beim Rotwein findet sich immer wieder ein Anbaugebiet deutlich unterstrichen, das er besonders geschätzt hat:Wir sind erneut nicht wirklich überrascht, dass an diesen Stellen ausschließlich von Cahors die Rede ist.
 (Gelesen in der Rowohlt-Monographie "Hegel" von Franz Wiedmann.)

Wo habe ich das gelesen?
Guckt mal hier

 

«Si tu vois tes doigts à travers la robe du vin,
alors ce n’est pas du Cahors».